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Aktuelle Normen, Gesetze und Verordnungen

Bedeutende Regelungen

Das Qualitäts- und Sicherheitsniveau der künstlichen Besonnung in Österreich liegt durch die Beachtung und Befolgung der derzeit gültigen Gesetze, Regelungen und Normen und durch die bestehenden behördlichen Aufträge sowie Kontrollen weit über dem allgemeinen europäischen Standard. Es wird sowohl durch die Kammern als auch durch die Qualitätsprüfungen des Dachverbandes SonnenlichtForum•Austria regelmäßig überprüft.

Bereits 1995 wurden mit der Österreichischen Solarienverordnung (BGBl. 147/28.02.1995) Rahmenbedingungen geschaffen, die danach mit den ÖNORMEN ON S1131 und ON S1132 qualitäts- sowie sicherheitsorientiert und praktikabel weiterentwickelt wurden und de facto Allgemeingültigkeit in Österreich als aktueller Stand der Technik erhielten.

Den europäischen Wildwuchs an Sonnenstudios mit niedrigem Niveau hat es in Österreich nur geringfügig gegeben. Seit der Gültigkeit der österreichischen Solarienverordnung und den für die Branche
anwendbaren ÖNORMEN ist Österreich ein europäischer Vorreiter für den vernünftigen Umgang mit der künstlichen Sonne. In keinem anderen Land hat es so frühzeitig konkrete Rahmenbedingungen in
Bezug auf Solarien gegeben.

Die für die österreichische Solarienbranche bedeutendsten Regelungen sind:


• ÖVE/ÖNORM EN 60335-2-27 (Europanorm)
Sicherheit elektrischer Geräte für den Hausgebrauch und ähnliche Zwecke - Besondere Anforderungen für Hautbehandlungsgeräte mit Ultraviolett- und Infrarot-Strahlung
• ÖNORM S1132
Solarien - Regeln für den Schutz vor UV-Strahlung beim Betrieb
• ÖNORM S1131
Anforderungen an die Ausbildung von geprüften Besonnungsberatern
• Solarienverordnung (BGBl. 147/28.02.1995)

Kurzkommentare dazu:
• Die ÖVE/ÖNORM EN 60335-2-27 ist eine Europanorm, die zwar einige Richtwerte für den Einsatz von Solarien enthält, jedoch eher herstellerbezogen ist.
• Die Solarienverordnung ist zwar ein Bundesgesetzblatt, hat jedoch nur unter bestimmten Umständen ihre Gültigkeit. Abgesehen davon ist sie veraltet und fern einer wirklichen Umsetzbarkeit in der Praxis.

Die ÖNORM S1132 ist die in Österreich aktuellste Norm, die den Betrieb von Solarien regelt. Sie ist de facto der aktuelle Stand der Technik (vorbehaltlich einer eventuellen zukünftigen Berücksichtigung einzelner Punkte der neuen ÖVE/ÖNORM EN 60335-2-27 in dieser Norm). Sie wurde erstellt, um viele Inhalte der Solarienverordnung klar zu stellen, zu konkretisieren bzw. zu erweitern und auf den letzten Stand der Technik zu bringen.

Die ÖNORM S1132 ist ein mittlerweile (fast) in ganz Österreich akzeptierter Standard bei den Behörden und den Unternehmern. In Wien empfiehlt sogar die MA15 (Gesundheitsamt) den amtsärztlichen Sachverständigen die Anwendung dieser Norm.

Bei der Erstellung dieser Norm haben alle Interessentenkreise (Amtssachverständige, Hautärzte, Strahlungsphysiker, Konsumentenschützer und Vertreter der Wirtschaft) mitgearbeitet und einen für alle Seiten akzeptablen Konsens gefunden.

Die ÖNORM S1132 ist u.a. eine deutliche Referenz für einen qualitätsorientierten Umgang mit der UV-Strahlung und der notwendigen Hygiene in einem Solarienbetrieb. Bei ihr werden ganz klar die unterschiedlichen Betriebstypen (Beratungsstudio, SB-Studio, ...) berücksichtigt. D. h. es gibt verschiedene
Möglichkeiten, je nachdem, wie kompetent in einem Betrieb gearbeitet wird.

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